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Diessenhofer Sudeltorte
Eine Diessenhofer Spezialität neu entdeckt

Bis 1798 war es Üblich, dass der jeweilige Landvogt, zuerst österreichische dann ab 1460 eidgenössische, in den Untertanengebieten die Huldigungen (Treueversprechen) abnahmen.

Der Huldigungsritt ging durch den ganzen Kanton und dauerte mehrere Tage. Im grossen Gefolge des Landvogts fanden sich viele "wichtige" Beamte und Bedienstete.
Kein Wunder, ging es allen doch recht gut und die Reise war eine willkommene Abwechslung zum "tristen" Alltag in den Amtsstuben.

Erste Anlaufstelle bei der Ankunft in Diessenhofen war stet's das Kloster St. Katharinental. Primär weil dort der Hofmeister und das Personal ihren Eid abzulegen hatten, nicht zuletzt aber wohl auch wegen dem guten Essen das einem dort erwartete. Die Klosterfrauen waren bekannt dafür und die Rezepte in einem alten Küchenbüchlein der Küchenmeisterin aus dem 17. Jahrhundert lässt einem noch heute das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Als Dessert besonders beliebt waren alle Arten von "dorten". Die Diessenhofer Sudeltorte, mit Weisswein und Nelkenpulfer gewürzt, übertraf sie alle.

 

 Rezept Diessenhofer Sudeltorte

Die Torte schmeckt am besten, wenn sie nach dem backen 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt wurde.

 

Wer sie nicht selber backen möchte erhält sie beim Beda Beck in Basadingen.

Ein ideales Mitbringsel welches immer passt.